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Alle paar Meter ist ein größerer Plaza, von wo aus es in alle Himmelsrichtungen weitergeht, über den Plaza del Olivar, den Plaza de la Merced, den Plaza San Antonio, den Plaza Mercadal, den Plaza Quartera, den Plaza d L’Artesiana, den Plaza Pescateria, den Plaza Cort, den Paseo de Born und den Plaza Reina kamen wir an diversen Palästen und Kirchen vorbei zur Kathedrale, mit diversen Schlenkern und Richtungsänderungen. La Seo, wie der Bau von den Mallorquinern genannt wird, hat uns aber nicht interessiert, wir sind beide schon dringewesen. Aber wer es wissen will: erbaut zwischen dem 14. und 19.Jahrhundert mit diversen Nachbearbeitungen von Antonio Gaudi im 20. Jahrhundert.
Das einzig Interessante ist ja, die Zigeunerinnen dabei zu beobachten, wie sie versuchen, den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Uwe schaut sich gerne Häfen und Fische an, also gingen wir zum Real Club Nautico, um uns den geschlossen Fischmarkt, diverse Segelboote und die Toiletten im Inneren des Clubs anzusehen. Es war mittlerweile wieder sonnig, und wir gingen die Avenida Gabriel Roca entlang, um uns noch mehr Schiffe anzusehen. Irgendwann kamen wir an eine Anlegestelle, wo gerade ein Hafenrundfahrtsschiff anlegte und der Kapitän uns überzeugte, eine Runde mit ihm zu drehen. Preis: 9 € p.P.
Der Kapitän stellte sich dann gar nicht als solcher heraus, er hatte zwar ein paar goldene Streifen auf der Schulterklappe, gefahren hat aber eine Blondine Mitte 30. Zu sehen gab es, ehrlich gesagt, so gut wie nichts, ein paar Segelboote und Frachter, die man auch von Land aus sehen konnte, und hauptsächlich das Hafenbecken mit der Aussicht auf Palma. Die Stadt sieht nicht besonders schön aus, deshalb auch keine Bilder.
Immerhin ist mir nicht schlecht geworden. Highlight: Die Gorch Fock war vor Anker, wer genau hinsieht, kann erkennen, wie die Matrosen gerade an den Masten hängen, und ein Blick auf die Kathedrale vom Wasser aus.
Mit anderen Worten: Muss nicht sein, so eine Fahrt. Wir stiegen an der Haltstelle am Club Nautico aus und spazierten wieder durch die Stadt zurück zur Bushaltestelle. Die GambasAlAjillo kosteten hier auch 10 - 12 €, aber der Pata Negra war ein sehr guter Ersatz, wir setzten uns auf eine Bank und verspeisten ihn genüßlich.....
Noch ein Blick auf ein paar Bilder und dann geht’s mit dem Bus wieder zurück nach “Hause”....
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Unser Kollege Harald hatte uns die Tango-Bar empfohlen, irgendwo in der Nähe vom Ballermann 9. Dort es gäbe es unheimlich guten und billigen Schinken. Die Bar enpuppte sich als ganz normales kleines Restaurant, der Schinken war billig, aber ziemlich trocken
Da an den Balnearios 3, 4 und 5 überhaupt nichts los war, haben wir es uns für 2 Biere am Ballermann 6 gemütlich gemacht und den Leuten zugeschaut, die sich gar nicht so schlimm benommen haben, wie es im Fernsehen immer zu sehen ist.
Aber die Musik: Da “am schlimmsten” schon die höchste Steigerungsform von “schlimm” ist, kann man es nicht wirklich beschreiben..
Hör gut zu, hör gut zu, hier kommt das singende Känguru.....
Unterwegs haben wir in verschiedenen Autovermietungen die Preise verglichen und dann bei BlauRent für morgen einen Jeep bestellt. 83 € für 2 Tage war sehr viel billiger als bei allen anderen Vermietungen, die bis zu 140 € haben wollten....
Abends gingen wir wieder in die Schinkengasse, wo ich einen alten Bekannten traf, der Anfang des Jahres mit in Las Vegas war. It’s a small World.....
Wir machten zusammen diverse Getränketests, die Musik ist stocknüchtern nicht zu ertragen....
20 Zentimeter.....sind das nicht, mein lieber Peter....
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