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Wir fahren weiter nach Norden, über die State Road 83, auch Kamehameha Highway genannt, immer am Strand entlang. Erster Halt: Mokolii Island, auch “Chinaman’s Hat” genannt. Einer alten Sage nach tötete Hiiaka, eine Schwester der Feuergöttin Pele, eine eidechsenartige Kreatur namens Moko und liess die Leiche am Fuß der Koolau Mountains liegen. Der Schwanz von Moko ist noch zu sehen, eben Mokolii Island.....
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Ein paar Meter weiter sieht die selbe Insel völlig anders aus.
Wir fuhren durch Dörfer mit so schönen Namen wie Ka’a’awa - 4 a’s bei 6 Buchstaben, nicht schlecht - Makaua und Hau’ula nach La’ie. Hier ist das Polynesian Cultural Center, einer der angeblichen Highlights von Oahu. Ich war noch nicht drin, habe aber schon viel schlechtes darüber gehört. Es sind Dörfer einiger Inseln aufgebaut, ähnlich wie in Disney’s Epcot, Samoa, Fiji, Tahiti, Tonga u.a., es gibt jede Menge Tanzshows, ein IMAX-Theater.
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Scheinbar auch zum Center gehörend ist der Laie Hawaii Temple, der erste Mormonentempel ausserhalb der USA, 1919 erbaut. Rein kommt man als Nicht-Mormone nicht, wozu auch. Ob das Kulturzentrum auch in mormonischer Hand ist, weiss ich nicht, es könnte sein - ist aber egal, oder?
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Am Laie Point ist der La'ie Sea Arch zu bewundern. Diesen Point erreicht man, wenn man an der Ampel in die Anemoku Street recht abbiegt, die einzige Strasse in Richtung Meer. Der Arch ist auf einer kleinen vorgelagerten namenlosen Insel. Er ist 1946 durch einen Tsunami entstanden.
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Das nächste Dorf heisst Kahuku - einfach so, ohne ‘ dabei - und ist so etwas wie die Shrimps-Hauptstadt Hawaii’s. Direkt an der Strasse stehen sogenannte Shrimp Trucks, bei denen du für 10-12 $ ein Menü bekommst. Die einzelnen Trucks haben ihren festen Standplatz und heissen Fumi’s Kahuzku Shrimp & Seafood oder Giovanni’s Shrimp Truck, es gibt Macky’s Kahuku Sweet Shrimp und Romy’s Kahuku Prawns & Shrimps Hut. Rund um die Trucks ist imer etwas los, die Leute kommen scheinbar auch aus größerer Entfernung, um hier zu essen. Ein paar Meter abseits des Highways sind die dazugehörigen Shrimpsfarmen.
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Im hohen Norden ist nicht viel los, ausser dem Turtle Bay Resort gibt es nur Wiesen und Bäume, erst am Sunset Beach Park sind wieder jede Menge Menschen anzutreffen....
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Sunset Beach liegt an der Nordküste von Oahu und ist bekannt für seine riesigen Wellen in den Wintermonaten. Hier werden diverse Wettbewerbe ausgesurft, die allerdings sehr kurzfristig angesagt werden, weil gewartet werden muss bis die Wellen die nötige Höhe haben.
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Gesurft wird nur selten aus eigener Kraft, als Hilfe wird ein Jetski genutzt, der den Surfer in die Welle zieht. Über allem schweben Hubschrauber, die jede Sekunde filmen. Das alles wird ständig in allen Fernsehern in allen Bars und Restaurants gezeigt, meistens in Zeitlupe, weil in Okinalgeschwindigkeit alles viel zu schnell vorbei wäre... Vor Ort sieht es dann ganz anders aus. Die Wellen sind zwar relativ hoch, aber nicht annähernd so hoch wie im TV. Schade...
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