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Der Mauna Kea ist mit etwa 4.214 m der höchste Berg auf Hawaii. Da er vom Meeresboden aus gewachsen ist, beträgt seine gesamte Höhe vom Fuß unter Wasser bis zum Gipfel etwa 10.205 Meter und er ist nach dieser Messung der höchste Berg der Erde. Im Gegensatz zu seinem Nachbarn Mauna Loa ist der Mauna Kea zurzeit nicht aktiv und gilt als schlafender Vulkan. Sein Alter wird auf 1 Million Jahre geschätzt, die ältesten gefundenen Steine wurden auf etwas über 200.000 Jahre datiert. Die letzte aktive Phase fand vor ca. 6000 bis vor 4000 Jahren statt, mit mindestens sieben Ausbrüchen. Es gab bereits zuvor Ruhephasen mit einer längeren Dauer als 4500 Jahre, insofern ist die gegenwärtige lange Ruhephase nicht notwendigerweise ein Zeichen für einen erloschenen Vulkan.
Fahrten über die Saddle Road und hoch zum Mauna Kea sind für Mietwagen verboten bzw. der Versicherungsschutz erlischt. Aber das ist auf unbefestigten Strassen immer so und trotzdem tun es alle. Wer auf Number Save gehen will, sollte bei Harper Car & Truck Rentals mieten, dort sind die Autos versichert - aber teuer. Vermietstationen sind in Hilo und Kailua Kona. Die Online-Reservierung des Allrads ist möglich. In diesem Fall muss bereits bei der Buchung die Kreditkartennummer angegeben werden, da umgehend die Anzahlung von einer Tagesmiete abgebucht wird.
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Da wir selber nicht oben waren hat uns Ulrich eine Geschichte zur Verfügung gestellt.
Zeit sich zum Mauna Kea aufzumachen. Erster Stop war das Onizuka Visitor Center ungefähr 6 Meilen nach der Abzweigung von der Saddle Point Road. Die Strecke rauf von Hilo war super zu fahren. Die besagten letzten 6 Meilen sind durchgehend mit 17% Steigung und das ist happig auf 2800m.
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Das Info Center muss jeder Besucher ansteuern um eine Belehrung über Höhenkrankheit zu bekommen, denn ganz oben ist man auf 4200m. Es war auch schon recht frisch mit 9°. Also die Wanderstiefel angezogen und den Sweater ausgepackt. Rund um mich sah es aus als ob ganz Japan zu einer Everest Expedition unterwegs wäre. Das waren lauter Tour Vans, und die Japaner hatten alle ihre Daunenparkas dabei. Wie sich herausstellte war das gar nicht so blöd. Die Damen liegen mit diesen Parkas allerdings in Waikiki am Strand.....
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Die im Visitor Center zu sehende Warnung vor unsichtbaren Kühen lehrt uns, daß Kühe mit dunklem Fell bei Dunkelheit oder im Nebel oft nicht zu sehen sind. Extreme Vorsicht und sehr langsame Fahrt wird empfohlen. Zauberhaft.....
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Gleich nach dem Info Center wird die Strasse zur gravel Road. Für 5 Meilen. Der Rest von 2 Meilen ist dann wieder geteert. Das Ganze ist eine super Fahrt durch eine Marslandschaft, einschliesslich ein paar Schneefeldern. Und die Strasse ist sehr steil. Oben angekommen stellt sich raus dass die Temperatur bei 0° liegt und eine 40knot Brise weht. Also hab ich mein Auto so geparkt dass ich den Sonnenuntergang gut sehen kann, und dann zum photographieren schnell raus, click click click, und dann wieder rein ins warme Auto. Und die Glubberl (bayrisch fuer Hände) aufwärmen.
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Der höchste Punkt Hawaii’s, natürlich mit einer Markierung festgehalten.
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Was man beachten sollte:
1) Warme Kleidung: dort oben hats um die 0! und der Wind bläst orkanmässig (40 knots)
2) Man sollte planen etwa 30 min vor Sonnenuntergang oben zu sein um ein gutes Plätzchen zu ergattern. Sonst ist alles voller Touri Busse.
3) Von Hilo aus braucht man ziemlich genau 2 Stunden rauf, d.h. man muss je nach Jahreszeit zwischen 3.15pm und 4pm aufbrechen. Vorher genau checken wann Sonnenuntergang ist!
4) Beim rauf- und runterfahren im niedrigen Gang fahren!! Sonst gehen die Bremsen in Rauch auf. Oder der Kühler kocht über. 17% Steigung auf die Dauer sind stressig für den Wagen.
5) Vor dem losfahren volltanken! Es gibt kein Benzin nach Hilo. Und die Autos saufen da rauf wie wahnsinnig. Man kann mit dem doppelten Spritkonsum rechnen der normal ist.
6) GANZ WICHTIG! Leute mit Herzproblemen oder generell Höhenproblemen sollten das auf keinen Fall unternehmen! Es dauert Stunden bis medizinische Hilfe eintrifft. Bei Atemnot sofort umkehren!
Ich selber hatte keinerlei Probleme dort oben, aber das ist individuell sehr unterschiedlich.
7) Bleibt bis ca. 30 Minuten nach Sonnenuntergang. Die besten Farben kommen nachdem die Sonne weg ist.
Stellt Euch auf eine Fahrt zurück im Dunkeln über eine steile gravel Road ein. Also langsam und vorsichtig. Der Berg bestraft jeden Fehler unnachgiebig. Vorher Ersatzreifen, Werkzeug kontrollieren und eine Taschenlampe parat haben.
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Im Mauna Kea Visitor Center kann man sich Löskaffee oder Tee selbst zubereiten, es gibt ein paar wenige Snacks zu kaufen (jedoch keine Sandwiches etc., nur Süßigkeiten sowie Salzcracker u. ä.). Es besteht auch die Möglichkeit, Wasser und andere Getränke zu kaufen, das Angebot ist jedoch stark begrenzt. Ich würde eigene Vorsorge empfehlen.
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Wer nicht selber fahren will, kann es auch pauschal haben. Mauna Kea Summit Adventures - 200 $ für eine bis zu 8-stündige Tour. Hawaii Forest & Trail - 169 $ plus tax - ebenfalls 8-stündige Touren.
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